Das Idealbild vom perfekten Kinderhaben macht Angst


Das Rheingold Institut, das sich der qualitativ-psychologischen Wirkungsforschung verschrieben hat, erstellte im Auftrag von Milupa, eine Studie zum Thema Kinder und Kinderkriegen in Deutschland. Veröffentlicht wurde die Untersuchung unter dem Titel „die deutsche Angst vorm Kinderkriegen“ schon Ende 2010, aber an den  Ergebnissen zu den Hintergründen, die zu dieser Angst führen, hat sich noch nichts geändert. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass die Ansprüche an die perfekte Frau und Mutter noch weiter zunehmen, und deshalb möchte ich gerne  auf die Studie aufmerksam machen: Das aktuelle Mütterideal  treibt den Perfektionszwang auf die Spitze und die Frauen in die Verzweiflung. Der Wunsch nach größtmöglicher Gelassenheit verdeckt im Alltag große Unsicherheiten und Ängste.

Hier könnt ihr die Studie nachlesen: „die deutsche Angst vorm Kinderkriegen“

Vera King und Katarina Busch haben einen interessanten Artikel über die fehlende Zeit in Familien und die Ansprüche an die perfekten Mütter (Kinder, Väter) geschrieben. Nicht einfach zu lesen, aber hier zu finden: Widersprüchliche Zeiten des Aufwachsens – Fürsorge, Zeitnot und Optimierungsstreben in Familien. Erschienen ist der Artikel im Diskurs Kinder- und Jugendforschung Heft 1-2012, online veröffentlicht von ErzieherIn.de.

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