Babys lieben Musik


Alle Babys lieben Musik, auch  neugeboren und sogar  vorher, im Bauch der Mutter. Eine Reihe von Studien hat die positiven Wirkungen von Musik auf  Frühgeborene nachgewiesen. Findige Forscher haben nun ein Gerät entwickelt, das den Wunsch Frühgeborener, Musik hören zu können, dazu nutzt, dass diese schneller korrekt saugen und schlucken lernen. Eine ausreichende Gewichtszunahme und selbständige Nahrungsaufnahe ist für Frühgeborene nämlich sehr wichtig. Die Funktionsweise des Gerätes ist sehr einfach erklärt: Das Baby muss auf die korrekte Art saugen, damit es die Musik (Schlaflieder) hören kann. Im „Schnullerteil“ sind Sensoren angebracht, die erkennen können, wann das Baby auf die gewünschte Art saugt. Nur dann, wenn es auf diese Wiese saugt, kann das Baby das Schlaflied hören. Und tatsächlich lernen die Babys, die  so belohnt werden, schneller das korrekte Saugen.

Nachzulesen in Science Daily:          http://www.sciencedaily.com/releases/2012/05/120521213514.htm

Wollen wir hoffen, dass das, was das Baby dann in der Flasche haben wird, Muttermilch sein wird. Und, es geht  auch der eigene Fingerals Sensor und selber singen.

Weitere Links

Frühgeborene und ihre Eltern in der Klinik, ab Seite 10 gibt es Informationen zu Frühgeborene und Musik/Stimmen der Eltern:

Klicke, um auf Fruehgeborene_und_Ihre_Eltern_in_der_Klinik.pdf zuzugreifen

Stillen und Frühgeborene:

Klicke, um auf flyer_k_stillen_fruehgeb_15012011.pdf zuzugreifen

in meinem Blog:

Musik für das Baby – welche CD?

Mamas Stimme kann die Gesundheit Frühgeborener verbessern


Die Frühgeborenen Stationen der Krankenhäuser stecken  voller lebensrettender Technik und Geräte, heute überleben viele der früh geborenen Babys, aber die Klinikumgebung ist doch sehr verschieden von der Gebärmutter, der natürlichen Umwelt des Babys, in dem normalerweise die Entwicklung erfolgt.
In einer neuen, leider sehr kleinen,  Studie von Amir Lahav, dem Direktor des Neonatal Research Lab  in Brigham und  des Women´s Hositals, wurde der Effekt untersucht, den die mütterliche Stimme auf die Gesundheit  frühgeborener Kinder hat.   Online veröffentlicht wurden die Ergebnisse am 2. Februar 2012  im Journal for Maternal-Fetal  and Neonatal Medicine mit dem Titel: „Exposure to biological maternal sounds improves cardiorespiratory regulation in extremely preterm infants“.
Beobachtet und aufgezeichnet wurden Störungen der Atem- und Herztätigkeit von 14 Frühgeborenen, die zwischen der 26-32 Woche geboren waren. Frühgeborene erleiden solche Störungen relativ häufig, denn ihr autonomes Nervensystem ist noch nicht ausgereift und die Fähigkeit zur Selbstregulation ist ebenfalls begrenzt. In der Studie wurde den Babys  4 mal in 24 Stunden für eine bestimmte Zeit, über ein Soundsystem, die jeweilige Stimme der richtigen Mutter und ihr Herzschlag vorgespielt. In der restlichen Zeit waren sie den normalen Geräuschen der Intensivstation ausgesetzt.

 Bei der Auswertung wurde deutlich, dass die Anzahl der Störungen mit der Zunahme des Alters abnahm. Im Vergleich der Anzahl der Störungen unter Einfluss von Muttergeräuschen und Geräuschen der Intensivstation zeigte sich, dass die Anzahl beim Hören von Stimme und Herzschlag der Mutter geringer war. Besonders sichtbar wurde dieser Effekt ab der 33. Woche.  Zu dieser Zeit funktionieren auch die für das Hören zuständigen Bereiche des Gehirns.

So kommen die Autoren der Studie zum Ergebnis, dass das Hören der Stimme der Mutter und ihren Herzschlag einen sofortigen positiven Effekt auf die physiologische Stabilität der Frühgeborenen in der Intensivstation hat. Natürlich sind weitere Untersuchungen notwendig.

Dass für eine gelungene Umgebung für Frühgeborene unbedingt auch die Eltern gehören, ist schon lange Thema. Einige wichtige Seiten im Netz dazu sind „Kangaroo Mother Care“ aus Südafrika oder die  deutsche Broschüre  „Bindung & Pflege von Frühgeborenen„, herausgegeben von der Europaen Foundation for the Care of Newborn Infants.

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