Die Doula – ein kleiner informativer Film


Von Urbia TV ein kurzer deutscher Film über den Beruf der Doula. Es gibt Informationen über:

Was ist eine Doula?

Was macht eine Doula?

Was unterscheidet Doula und Hebamme?

Was kostet eine Doula?

Wer kann eine Doula bekommen?

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Wunschgeburt natürliche Geburt – III. Bring jemanden mit, der immer für dich da ist!


Frauen profitieren von einer guten Unterstützung während der Geburt. Forschungen bestätigen, dass je besser die Unterstützung der Gebärenden ist, umso leichter empfinden diese die Schmerzen und umso befriedigender schätzen sie ihr Geburtserlebnis ein. Sich sicher und umsorgt zu fühlen, ermöglicht dem Gehirn die für den Geburtsvortschritt nötigen Hormone zu bilden, vermindert dadurch risikoreiche Interventionen und beschützt das Baby vor Schaden.

Ununterbrochene Unterstützung durch einen Geburtsbegleiter, der dem natürlichen Geburtsverlauf vertraut und der darin erfahren ist, auf die  emotionalen und körperlichen Bedürfnisse von Gebärenden einzugehen, macht die Geburt kürzer und sicherer. Diese Unterstützung kann verschiedene Formen annehmen und hilft aus mehreren Gründen.

Wie kann ununterbrochene Unterstützung helfen?

  • Körperliche Unterstützung, z.B.  Rückenmassage, Hilfe beim Finden einer komfortableren Position, kann Schmerzen vermindern und der Geburt weiterhelfen.
  • Emotionale Unterstützung, z.B. Ermutigung, Lob und Bestärkung, vermindern den Stress. Ein hoher Level an Stresshormonen kann die Geburt verlangsamen und das Schmerzempfinden der Gebärenden verstärken.
  • Unterstützung durch Informationen, z.B. der Gebärenden erklären, was sie zu erwarten hat, Behandlungsvorschläge genauer  erläutern, den Geburtsfortschritt diskutieren, kann ihre Zuversicht stärken und sie befähigen, fundierte und gesunde Entscheidungen zu treffen.

Doulas, die Expertinnen in der Geburtsunterstützung

Frauen nehmen häufig an, dass eine Hebamme oder Ärztin sie die ganze Zeit lang während der Geburt unterstützen. Leider sieht die Realität anders aus. Zwar leiten  Hebammen die Geburten, doch müssen sich diese oft um mehrere Schwangere kümmern. Ihre Verantwortung und Aufmerksamkeit müssen sie dann auf mehrere Geburten aufteilen.

Auf der anderen Seite können Partner, Verwandte oder Freunde zwar großartige emotionale Hilfe anbieten, aber werden oft von der tatsächlichen Geburt überfordert , oder wissen nicht, wie man am besten einer Frau in den Wehen beisteht.

Doulas sind professionelle, unterstützende Geburtsbegleiter. In der Regel haben sie eine Ausbildung in diesem Bereich absolviert und haben  Geburtserfahrung. Die meisten vertrauen der natürlichen Geburt und kümmern sich darum, soweit es geht, dass die Abläufe einer natürlichen Geburt nicht gestört werden und die Geburt so leicht wie möglich für die Frau wird.

Was sagt die Forschung

Forschungsergebnisse bestätigen, dass die Geburt sicherer und gesünder ist, wenn die Frauen kontinuierlich unterstützt werden. Ebenso konnte gezeigt werden, dass Frauen die einen ununterbrochene Unterstützung von einer Doula erfahren, seltener einen Kaiserschnitt oder eine andere medizinische Intervention benötigen.

Frauen die von einer Doula unterstützt wurden erleben seltener:

  • einen Kaiserschnitt
  • eine vaginale Geburtsoperation (Zangen- oder Saugglockengeburt)
  • PDA und andere Schmerzmittel (Analgetika, Narkotika)
  • negative Gefühle bez. ihrer Geburt ( z.B. Trauma)

Optimiere dein Unterstützungsteam

  • Wähle Personen, die du magst und die auch dich mögen.
  • Wähle Personen, die bereit dazu sind, etwas über die Abläufe in der Geburt zu lernen. Die lernen wollen, welche Positonen die hilfreichsten sind und welche Entscheidungen während der Geburt anstehen könnten.
  • Wähle Personen, von denen du annimmst, dass sie dich unterstützen werden und nicht ablenken oder sogar stören.
  • Frag sie, ob sie auch mit zum Geburtsvorbereitungskurs gehen würden.
  • Übe mit ihnen zuvor Positonen und Entspannungen für die Geburt.
  • Versichere dich darüber, dass sie wissen, was für eine Geburt du dir wünscht und dass sie dich in deinem Wunsch auch unterstützen.

Hilfreiche Geburtsumgebung

Die Geburtsumgebung spielt eine große Rolle dabei, ob sich die Frau wohlfühlt und die Geburt ungestört vonstatten geht. Nimm nur Leute mit, die dich wirklich unterstützen werden. Deine Geburtsumgebung sollte ruhig, nur mäßig beleuchtet und privat sein, damit du dich auf deine Geburt konzentrieren kannst und den natürlichen Instinkten deines Körpers folgen kannst.

Tip für den Partner

Doulas unterstützen auch den Partner

Viele Partner sorgen sich darum, dass eine Doula ihnen ihre wichtige Stellung in der Geburt streitig machen würde. Aber tatsächlich wird eine gute Doula deine Rolle eher verstärken, indem sie dir zeigen wird, wie du deiner Partnerin wirklich bei der Geburt eures Kindes helfen kannst.

Forschungen bestätigen auch diesen positiven Doulaeffekt.

Es ist daher  wichtig, dass sich nicht nur die werdende Mutter gut mit der Doula versteht, sondern auch der Vater.

Quelle:

http://www.lamaze.org/HBP3

Wunschgeburt natürliche Geburt – II. In Bewegung bleiben


Viele Mütter mit einer natürlichen Geburt antworten auf die Frage: „Was hat dir denn gegen die Wehenschmerzen geholfen?“, mit: „Dass ich mich so bewegen durfte wie ich wollte.“

Warum machen denn Bewegung und Positionswechsel eine Geburt einfacher?

  • Bewegt sich die Mutter, so arbeitet die Gebärmutter effektiver.
  • Die Knochen des Hüftgürtels sind beweglich und sie bewegen sich mit der Frau mit, können sich weiten oder verengen (z.B. in halb liegender Position). Manchen es dem Baby einfacher den Weg durch den Geburts“kanal“  zu finden (fällt jemand ein besseres Wort dazu ein, Geburtskanal hört sich so festgefügt und unflexibel an).
  • In aufrechten Positionen hilft die Gravitation mit.
  • In aufrechten, auf der Seite liegenden und vorgebeugten Positionen kann das Baby gut mit Blut versorgt werden. Liegt die Mutter auf dem Rücken kann es Probleme mit der Versorgung geben, da evtl. die Vena cava gedrückt wird.
  • Körperlich aktiv auf die Wehen eingehen zu können, nimmt Hilflosigkeit und Angst weg. Aus Erdulden (oder Erleiden) wird Mitarbeiten.

Wie soll man sich denn in der Geburt bewegen?

Es gibt nicht die richtige oder die falsche Art sich in der Geburt zu bewegen. Jede Frau findet eine andere Position bequem, mag sich auf die eine oder andere Art bewegen. Das wichtigste ist es, dass die Gebärende die Freiheit hat sich so zu bewegen, wie sie möchte. Meistens sind die angenehmsten Haltungen die, welche die Geburt voranbringen. In den Krankenhäusern gibt es heute ein großes anregendes Angebot an Hilfsmitteln, wie große Bälle, Bänder, Bettlandschaften, die sich zum Anlehnen und Knien eingnen, Geburtshocker. Es gibt viele, viele Möglichkeiten diese zu verwenden aber es ginge natürlich auch ohne Spezialgeräte. Beispiele für Positionen wären:

Aufrechte Positionen:  am Partner anlehnen (slow dance), leicht nach vorne lehnen und abstützen, ein Bein höher stellen als das andere, Gehen, Sitzen (z.B. auf einen Ball), in der Hocke , aufrechtes Knien….

vornüber gebeugt: auf Händen und Füßen, nach vorn abgestütztes Knien, gestütztes tiefes Bücken im Stehen…..

liegend: auf der Seite liegen, oberes Bein (von Geburtsbegleiter gehalten) abgespreizt

Super Quelle dazu: http://www.lamaze.org/HBP2

Was sagt die Forschung?

Die meisten Studien kamen zum Ergebnis, dass Bewegung und Varianz in den Gebärhaltungen die Geburt verkürzen und die Frauen mit ihren Geburten zufriedener sind, wenn sie diese Freiheit hatten. Wenige konnten keinen Unterschied feststellen. Keine Untersuchung fand einen Nachteil, wie erhöhte Kaiserschnittrate, Längere Geburtsdauer etc., wenn die Frau sich bewegen durfte und/oder aufrechte Positionen eingenommen werden konnten.

Wenn Bewegung so gut ist, wie kommt es dann, dass sich viele Frauen in der Geburt wenig oder gar nicht bewegen? Was sind die Fesseln?

  • Häufig einfach nur das innere Bild , das sich die Gebärende gemacht hat. Wie viele Filme zeigen die Gebärende im halb aufgerichteten Liegen? Das wirkt wie eine Programmierung, ohne dass sich die Frau bewußt für diese Position entscheidet.
  • Die Frau hängt an vielen Überwachungs- oder Versorgungskabeln. Auch wenn dies oft tragbare Geräte sind, muss immer darauf geachtet werden, dass sie nicht verrutschen, sie dürfen vielleicht nicht nass werden etc.
  • Die PDA, manchmal kann sich die Frau noch damit bewegen, aber ihre Beweglichkeit ist doch sehr eingeschränkt.
  • Selten eine Erkrankung der Gebärende (z.B. sehr hoher Blutdruck, dann sollte sie auf der Seite liegen)
  • Vorlieben des medizinischen Personals.

Hier sind natürlich die Begleiter gefragt. Helft der Gebärenden in Bewegung zu bleiben, aber nicht gegen ihren Willen.

Ich möchte an dieser Stelle  noch bemerken: Übertreibt nicht, machmal kann eine Pause sinnvoll und angebracht sein!

Gebären in der Hocke


Ich habe an der rechten Seite einen neuen Link zum Gebären in der Hockstellung eingefügt.

http://www.katysays.com/2010/06/02/you-dont-know-squat/

In unserer entwicklelten Welt spielt sich im wachen Zustand fast alles im Stehen oder auf dem Stuhl sitzend statt. In der Hocke sind wir nur noch ganz selten und daher ist diese Haltung oft unbequem für viele von uns. Nur wenige emfinden sie als angehnem, nicht alle können sie überhaupt noch richtig einnehmen.

Die Hockstellung ist jedoch eine ganz prima Stellung während der Geburt. Die Gebärende ist aufrecht, das Babyköpfchen drückt gleichmäßig auf den Beckenausgang, die Gravitation hilft  bei der Geburt mit und der knöcherne Beckenring ist auf ganz weit gestellt. Es ist also viel mehr Platz für das Durchkommen des Babyköpfchens im Vergleich zum halbaufgerichteten Liegen.

In der Geburt können zum Glück die Geburtsbegleiter  im wahrsten Sinne des Wortes der werdenden Mutter unter die Arme greifen und ihr helfen, eine Hockstellung, oder zumindestens eine ähnliche Position, einzunehmen.

Da es jedoch für unser gesammtes aufrechtes Leben von Vorteil ist, täglich in die Hocke zu gehen, findet ihr den Link zu einem Übungsprogramm unter:

„meine liebsten Webseiten“

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