Wunschgeburt natürliche Geburt – IV. Vermeide Eingriffe, die nicht medizinisch notwendig sind


Eingriffe (oder auch  Interventionen) in einer Geburt sind Maßnahmen oder Behandlungen, die dazu da sind, Probleme zu finden, ihnen vorzubeugen oder sie zu beheben. Natürlich sind sie manchmal notwendig. Aber oft werden sie routinemäßig bei allen Geburten durchgeführt, egal ob sie in der jeweiligen Geburt  notwendig sind oder nicht.

Alle Eingriffe haben auch Nebeneffekte und Risiken und sei es nur diese, dass sie die Frau in ihrer Geburtsarbeit unterbrechen und damit den Ablauf stören, ihn schwieriger und komplizierter als nötig machen. Aus diesen Gründen ist es das Beste, einen Eingriff nur dann durchzuführen, wenn  die Frau und der Geburtshelfer davon überzeugt sind, dass die zu erwartenden positiven Ergebnisse die möglichen Risiken überwiegen und wenn klar ist, dass  ein weniger risikoreicher Eingriff nicht ausreichend effektiv sein wird. Einen Eingriff anzuwenden, ohne dass wirkliche Verbesserungen damit für den Geburtsverlauf erwartet werden können, machen eine Geburt weniger sicher aber schwieriger. Suche deshalb, wenn du die Möglichkeit hast zu wählen, einen Geburtsort aus, an dem Eingriffe nur dann vorgenommen werden, wenn sie medizinisch notwendig sind und nicht weil „man das immer so macht“.

Die häufigsten Interventionen

Die gebräuchlichsten Eingriffe während einer Geburt sind: IV-Zugang zur Flüssigkeitsversorgung, Dauerüberwachung der kindlichen Herztöne, chemische Einleitungen, Sprengen der Fruchtblase , PDA, Dammschnitt. All diese Eingriffe haben Nebeneffekte und  Forschungsergebnisse unterstützten nicht die routinemäßige Anwendung bei gesunden Frauen während der Geburt.

Flüssigkeitsversorgung durch IV: Die Geburt ist leichter und sicherer, wenn die Frau ausreichend mit Flüssigkeit, Kalorien und Elektrolyten versorgt  ist. Am einfachsten wird dies für die meisten Frauen durch Essen und Trinken gewährleistet. Aber in manchen Kliniken wird den Gebärenden Essen und Trinken verboten und die notwendigen Nährstoffe und Flüssigkeiten werden  intravenös gegeben.

Es gibt keine Beweise, dass die Versorgung durch einen intravenösen Zugang sicherer für die Frau ist. Und viele empfinden eine IV als schmerzhaft und unangenehm. Ein intravenöser Zugang macht es schwieriger sich frei zu bewegen und versorgen die Frau nicht unbedingt mit der Mischung an Flüssigkeit, Elektrolyten und Nährstoffen die diese gerade jetzt braucht.

PDA: Die PDA vermindern die Schmerzen gut und machen es den allermeisten Frauen viel einfacher die Schmerzen zu ertragen. Aber sie macht oft auch die Geburt viel komplizierter. Forschungsergebnisse zeigen, dass es dem Baby schwerer fällt sich in die richtige Geburtsposition einzustellen. Auch den Frauen fällt es oft schwerer sich zu bewegen, manchmal geht es überhaupt nicht. Durch das verminderte Gefühl in der Bauchregion wird das Mitpressen  meist erschwert und es kommt häufiger zu einer operativen vaginalen Entbindung mit Zange oder Saugglocke.

Für Frauen mit einer besonders  langen und anstrengenden Geburt ist eine Schmerzlinderung wichtig, um eine vaginale Geburt zu ermöglichen. Dazu gibt es eine ganze Reihe nicht medikamentöser Methoden, die ebenfalls sehr wirksam sind und diese helfen der Geburt meist voran und bauen keine neuen Hürden auf, z. B. Bewegung, Veränderung der Position, eine heiße Dusche, Eintauchen in Wasser, Massage und ähnliches, Atmungs- und Entspannungstechniken.

Ununterbrochene fetale Überwachung: Die dauernde Überwachung der kindlichen Herztöne wurde eingeführt, weil man sich davon erhoffte, dass mehr Informationen über die Herztätigkeit des Babys dem Geburtshelfer zeigen werden, welches Baby in Schwierigkeiten durch die Geburt geraten ist und per Kaiserschnitt geholt werden muss, bevor die Lage des Kindes noch schlechter wird. Aber viele Studien kamen zu dem Ergebnis, dass die ununterbrochene fetale Überwachung, in als risikoarm eingestuften Geburten, nicht zu gesünderen Babys führt, sondern die Wahrscheinlichkeit einer Kaiserschnittgeburt verdoppelt. Es macht außerdem die Geburt zu einer high tech Angelegenheit. Die Beweglichkeit der Frau wird erschwert und lenkt die Aufmerksamkeit der Geburtsbegleiter weg von der Gebärenden, hin zu einer Maschine, bzw zu einem Papierstreifen.

In vielen Geburten ist das Abhören der Herztöne in bestimmten Abständen, genauso sicher für das Baby und sicherer für die Mutter. Zudem ist es viel weniger störend.

Beschleunigen der Geburt mit Wehenmitteln: Eine schnellere Geburt zu haben, hört sich vielleicht gut an, aber schneller ist nicht unbedingt leichter oder sicherer. Das gilt besonders bei dem Einsatz von einem Wehenbeschleuniger wie dem künstlichen Oxytozin. Dieses wird meist über einen intravenösen Zugang gegeben. Die Wehen werden dadurch meist länger, stärker und häufiger. Dadurch werden sie auch schwerer verarbeitbar für das Baby, vielleicht sind sie dann tatsächlich zu anstrengend für das Baby. Deshalb muss nun, ab der Gabe des Wehenmittels,  das Baby ununterbrochen überwacht werden. Auch für die Mutter werden die Wehen nun anstrengender und manchmal so stark, dass die Schmerzen zu groß werden. Gleichzeitig ist sie nun eingeschränkt in ihrer Beweglichkeit. Oft verlangt sie jetzt nach Schmerzmitteln, nach einer PDA.

Sprengen der Fruchtblase: Das Sprengen der Fruchtblase ist eine andere Möglichkeit die Geburt zu beschleunigen. Normalerweise platzt die Fruchtblase von alleine, irgendwann während der Geburt, häufig zu Beginn der „aktiven Phase“. Bis dann mildert das Fruchtwasser die Wirkungen der Wehen auf das Baby und der Nabelschnur etwas ab. Die geschlossene Fruchtblase verhindert außerdem, dass Keime ins Fruchtwasser eindringen können und macht des dem  Baby evtl. leichter, sich in die richtige Position einzustellen. Diese Vorteile gibt es bei geöffneter Fruchtblase nicht mehr. Für viele Mütter werden die Wehen nach Öffnung der Fruchtblase schmerzhafter.

Viele Geburtshelfer glauben, dass die Geburten dadurch schneller verlaufen und sie damit die Wahrscheinlichkeit auf eine natürliche Geburt erhöhen. Untersuchungen zeigen jedoch eher, dass die Beschleunigung nur minimal ist. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass die Kaisserschnittrate durch Sprengung der Fruchtblase tatsächlich erhöht wird.

Dammschnitt: Ein Dammschnitt wird durchgeführt, um den Ausgang der Vagina künstlich zu vergrößern. Früher wurde in allen Kliniken routinemäßig geschnitten, im falschen Glauben darauf, dass ein Dammschnitt  im Vergleich zu Rissen leichter heilt. Heute ist der Dammschnitt seltener geworden, wird aber immer noch zu häufig angewandt. Ein Dammschnitt heilt in der Regel schlechter als ein Riss und ist länger schmerzhaft. Beide verletzten die Muskeln im Damm und können später Probleme mit dem Beckenboden (Inkontinenz, Prolaps) begünstigen.

Aber, nicht alle Frauen reißen. Ein Dammschnitt bedeutet für diese eine zusätzliche, völlig unnötige Wunde.

WAS  TUN?

Informiere dich  noch mehr über diese Eingriffe. Überlege dir, in welchen Situationen sie für dich nicht in Frage kommen und in welchen du sie für notwendig hältst. Sprich dann diese Interventionen bei einem Gespräch mit deinen Geburtshelfern vor der Geburt an. Ihre Antwort zeigt dann, ob du dich von ihnen,  in deinem Wunsch nach einer natürlichen Geburt, unterstützt fühlen kannst. Sie kann aber auch zeigen, dass sie eine ganz andere Haltung als du zu den Interventionen haben und du nach einem anderen Team/Klinik suchen musst.

Quelle :

http://www.lamaze.org/HBP4

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Wunschgeburt natürliche Geburt – III. Bring jemanden mit, der immer für dich da ist!


Frauen profitieren von einer guten Unterstützung während der Geburt. Forschungen bestätigen, dass je besser die Unterstützung der Gebärenden ist, umso leichter empfinden diese die Schmerzen und umso befriedigender schätzen sie ihr Geburtserlebnis ein. Sich sicher und umsorgt zu fühlen, ermöglicht dem Gehirn die für den Geburtsvortschritt nötigen Hormone zu bilden, vermindert dadurch risikoreiche Interventionen und beschützt das Baby vor Schaden.

Ununterbrochene Unterstützung durch einen Geburtsbegleiter, der dem natürlichen Geburtsverlauf vertraut und der darin erfahren ist, auf die  emotionalen und körperlichen Bedürfnisse von Gebärenden einzugehen, macht die Geburt kürzer und sicherer. Diese Unterstützung kann verschiedene Formen annehmen und hilft aus mehreren Gründen.

Wie kann ununterbrochene Unterstützung helfen?

  • Körperliche Unterstützung, z.B.  Rückenmassage, Hilfe beim Finden einer komfortableren Position, kann Schmerzen vermindern und der Geburt weiterhelfen.
  • Emotionale Unterstützung, z.B. Ermutigung, Lob und Bestärkung, vermindern den Stress. Ein hoher Level an Stresshormonen kann die Geburt verlangsamen und das Schmerzempfinden der Gebärenden verstärken.
  • Unterstützung durch Informationen, z.B. der Gebärenden erklären, was sie zu erwarten hat, Behandlungsvorschläge genauer  erläutern, den Geburtsfortschritt diskutieren, kann ihre Zuversicht stärken und sie befähigen, fundierte und gesunde Entscheidungen zu treffen.

Doulas, die Expertinnen in der Geburtsunterstützung

Frauen nehmen häufig an, dass eine Hebamme oder Ärztin sie die ganze Zeit lang während der Geburt unterstützen. Leider sieht die Realität anders aus. Zwar leiten  Hebammen die Geburten, doch müssen sich diese oft um mehrere Schwangere kümmern. Ihre Verantwortung und Aufmerksamkeit müssen sie dann auf mehrere Geburten aufteilen.

Auf der anderen Seite können Partner, Verwandte oder Freunde zwar großartige emotionale Hilfe anbieten, aber werden oft von der tatsächlichen Geburt überfordert , oder wissen nicht, wie man am besten einer Frau in den Wehen beisteht.

Doulas sind professionelle, unterstützende Geburtsbegleiter. In der Regel haben sie eine Ausbildung in diesem Bereich absolviert und haben  Geburtserfahrung. Die meisten vertrauen der natürlichen Geburt und kümmern sich darum, soweit es geht, dass die Abläufe einer natürlichen Geburt nicht gestört werden und die Geburt so leicht wie möglich für die Frau wird.

Was sagt die Forschung

Forschungsergebnisse bestätigen, dass die Geburt sicherer und gesünder ist, wenn die Frauen kontinuierlich unterstützt werden. Ebenso konnte gezeigt werden, dass Frauen die einen ununterbrochene Unterstützung von einer Doula erfahren, seltener einen Kaiserschnitt oder eine andere medizinische Intervention benötigen.

Frauen die von einer Doula unterstützt wurden erleben seltener:

  • einen Kaiserschnitt
  • eine vaginale Geburtsoperation (Zangen- oder Saugglockengeburt)
  • PDA und andere Schmerzmittel (Analgetika, Narkotika)
  • negative Gefühle bez. ihrer Geburt ( z.B. Trauma)

Optimiere dein Unterstützungsteam

  • Wähle Personen, die du magst und die auch dich mögen.
  • Wähle Personen, die bereit dazu sind, etwas über die Abläufe in der Geburt zu lernen. Die lernen wollen, welche Positonen die hilfreichsten sind und welche Entscheidungen während der Geburt anstehen könnten.
  • Wähle Personen, von denen du annimmst, dass sie dich unterstützen werden und nicht ablenken oder sogar stören.
  • Frag sie, ob sie auch mit zum Geburtsvorbereitungskurs gehen würden.
  • Übe mit ihnen zuvor Positonen und Entspannungen für die Geburt.
  • Versichere dich darüber, dass sie wissen, was für eine Geburt du dir wünscht und dass sie dich in deinem Wunsch auch unterstützen.

Hilfreiche Geburtsumgebung

Die Geburtsumgebung spielt eine große Rolle dabei, ob sich die Frau wohlfühlt und die Geburt ungestört vonstatten geht. Nimm nur Leute mit, die dich wirklich unterstützen werden. Deine Geburtsumgebung sollte ruhig, nur mäßig beleuchtet und privat sein, damit du dich auf deine Geburt konzentrieren kannst und den natürlichen Instinkten deines Körpers folgen kannst.

Tip für den Partner

Doulas unterstützen auch den Partner

Viele Partner sorgen sich darum, dass eine Doula ihnen ihre wichtige Stellung in der Geburt streitig machen würde. Aber tatsächlich wird eine gute Doula deine Rolle eher verstärken, indem sie dir zeigen wird, wie du deiner Partnerin wirklich bei der Geburt eures Kindes helfen kannst.

Forschungen bestätigen auch diesen positiven Doulaeffekt.

Es ist daher  wichtig, dass sich nicht nur die werdende Mutter gut mit der Doula versteht, sondern auch der Vater.

Quelle:

http://www.lamaze.org/HBP3

Wunschgeburt natürliche Geburt – II. In Bewegung bleiben


Viele Mütter mit einer natürlichen Geburt antworten auf die Frage: „Was hat dir denn gegen die Wehenschmerzen geholfen?“, mit: „Dass ich mich so bewegen durfte wie ich wollte.“

Warum machen denn Bewegung und Positionswechsel eine Geburt einfacher?

  • Bewegt sich die Mutter, so arbeitet die Gebärmutter effektiver.
  • Die Knochen des Hüftgürtels sind beweglich und sie bewegen sich mit der Frau mit, können sich weiten oder verengen (z.B. in halb liegender Position). Manchen es dem Baby einfacher den Weg durch den Geburts“kanal“  zu finden (fällt jemand ein besseres Wort dazu ein, Geburtskanal hört sich so festgefügt und unflexibel an).
  • In aufrechten Positionen hilft die Gravitation mit.
  • In aufrechten, auf der Seite liegenden und vorgebeugten Positionen kann das Baby gut mit Blut versorgt werden. Liegt die Mutter auf dem Rücken kann es Probleme mit der Versorgung geben, da evtl. die Vena cava gedrückt wird.
  • Körperlich aktiv auf die Wehen eingehen zu können, nimmt Hilflosigkeit und Angst weg. Aus Erdulden (oder Erleiden) wird Mitarbeiten.

Wie soll man sich denn in der Geburt bewegen?

Es gibt nicht die richtige oder die falsche Art sich in der Geburt zu bewegen. Jede Frau findet eine andere Position bequem, mag sich auf die eine oder andere Art bewegen. Das wichtigste ist es, dass die Gebärende die Freiheit hat sich so zu bewegen, wie sie möchte. Meistens sind die angenehmsten Haltungen die, welche die Geburt voranbringen. In den Krankenhäusern gibt es heute ein großes anregendes Angebot an Hilfsmitteln, wie große Bälle, Bänder, Bettlandschaften, die sich zum Anlehnen und Knien eingnen, Geburtshocker. Es gibt viele, viele Möglichkeiten diese zu verwenden aber es ginge natürlich auch ohne Spezialgeräte. Beispiele für Positionen wären:

Aufrechte Positionen:  am Partner anlehnen (slow dance), leicht nach vorne lehnen und abstützen, ein Bein höher stellen als das andere, Gehen, Sitzen (z.B. auf einen Ball), in der Hocke , aufrechtes Knien….

vornüber gebeugt: auf Händen und Füßen, nach vorn abgestütztes Knien, gestütztes tiefes Bücken im Stehen…..

liegend: auf der Seite liegen, oberes Bein (von Geburtsbegleiter gehalten) abgespreizt

Super Quelle dazu: http://www.lamaze.org/HBP2

Was sagt die Forschung?

Die meisten Studien kamen zum Ergebnis, dass Bewegung und Varianz in den Gebärhaltungen die Geburt verkürzen und die Frauen mit ihren Geburten zufriedener sind, wenn sie diese Freiheit hatten. Wenige konnten keinen Unterschied feststellen. Keine Untersuchung fand einen Nachteil, wie erhöhte Kaiserschnittrate, Längere Geburtsdauer etc., wenn die Frau sich bewegen durfte und/oder aufrechte Positionen eingenommen werden konnten.

Wenn Bewegung so gut ist, wie kommt es dann, dass sich viele Frauen in der Geburt wenig oder gar nicht bewegen? Was sind die Fesseln?

  • Häufig einfach nur das innere Bild , das sich die Gebärende gemacht hat. Wie viele Filme zeigen die Gebärende im halb aufgerichteten Liegen? Das wirkt wie eine Programmierung, ohne dass sich die Frau bewußt für diese Position entscheidet.
  • Die Frau hängt an vielen Überwachungs- oder Versorgungskabeln. Auch wenn dies oft tragbare Geräte sind, muss immer darauf geachtet werden, dass sie nicht verrutschen, sie dürfen vielleicht nicht nass werden etc.
  • Die PDA, manchmal kann sich die Frau noch damit bewegen, aber ihre Beweglichkeit ist doch sehr eingeschränkt.
  • Selten eine Erkrankung der Gebärende (z.B. sehr hoher Blutdruck, dann sollte sie auf der Seite liegen)
  • Vorlieben des medizinischen Personals.

Hier sind natürlich die Begleiter gefragt. Helft der Gebärenden in Bewegung zu bleiben, aber nicht gegen ihren Willen.

Ich möchte an dieser Stelle  noch bemerken: Übertreibt nicht, machmal kann eine Pause sinnvoll und angebracht sein!

Bilderserie PDA (Periduralanästhesie)


Heute habe ich eine informative Bilderserie zur PDA gefunden. Die Bilder sind zudem qualitativ sehr hochwertig, leider sind sie aus urheberrechtlichen Gründen überschrieben, dennoch sind sie sehenswert. Auf folgender Seite müsst ihr einfach auf den Link unten klicken:

http://www.pattiramos.com/Epidural.html

Die Fotografin und Doula Patti Ramos hat noch viele andere Fotos und Beiträge auf Ihrer Seite. Schaut euch einfach ein bischen um.

Die Wunschgeburt – natürlich soll sie sein


Soll man das denn überhaupt, sich eine natürliche Geburt wünschen? Ist das nicht der Beginn kommender Probleme. Wenn man sich eine natürliche Geburt wünscht, es aber nicht klappt ist,  ist dann die Enttäuschung  nicht rießengroß.  Ist es nicht besser, sich von vorne herein gar nicht so sehr darum zu kümmern? Ändern kann man an der Geburt sowieso nichts und wenn man dann Schmerzmittel und medizinische Hilfe braucht, es vielleicht zu einem Kaiserschnitt kommt, ist man dann jedenfalls nicht so enttäuscht.

Dies, oder ähnliches, habe ich immer wieder von verschiedenen Seiten gehört. Vor der Entscheidung -soll man alles einfachen laufen lassen, oder soll man versuchen das zu erreichen was man sich wünscht – steht man  ständig im Leben. Und ich denke, bei so etwas wichtigem, wie bei einer Geburt, sollte man doch versuchen, ein gutes Ergebnis mit einem guten Erlebnis zu verbinden.

Geht das denn? Kann man als Gebärende die Geburt überhaupt beeinflussen? Nun, man hat wirklich nicht alle Fäden in der Hand, aber ganz ohne Einfluss ist man doch nicht. Schon die Wahl des betreuenden Arztes und/oder der Hebamme kann wichtig sein, gleiches gilt für das Krankenhaus. Außerdem hat unser Verhalten während und sogar vor der Geburt oft Folgen, die entweder förderlich für eine natürliche Geburt sind, oder eher die Wahrscheinlichkeit, eine medizinisch gemanagte Geburt zu erleben, erhöhen.

Lamaze International Inc. hat dazu eine ganz interessante Webpage mit 6 förderlichen Verhaltensweisen gestaltet:

http://www.lamazeinternational.org/p/cm/ld/fid=245

Da nicht alle gerne Englische Videos ansehen oder Englische Texte lesen, folgen hier in den nächsten Tagen Zusammenfassungen der einzelnen sechs Punkte in Deutsch.

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